Wieder Junggeselle auf Zeit V – Vakuum im Haus der Kranken

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Ich entschuldige mich im Vorfeld bei all denjenigen, die unter den längeren Artikeln von mir zu leiden haben. Das war hier leider nicht zu vermeiden. Ebenso wenig wie der leicht sarkastisch-frustrierte Unterton am Ende des Beitrags. Immerhin: Das Beitragsbild wird aufgelöst. 

Die Frau, die in unsere Wohnung lebt, wird nach einem Herumgereiche durch verschiedene Arztpraxen mit verschiedenen Diagnosen stationär im Krankenhaus aufgenommen. Keine Diagnose ist eindeutig, weshalb die Verunsicherung nicht größer sein könnte. Hinzu kommt, dass sich niemand wirklich zuständig fühlt und sich lediglich an den schriftlichen Befunden der Untersuchungen orientiert, anstatt zuzuhören. Wir halten an dieser Stelle also fest: Es besteht der Verdacht auf 1.) eine Biene in der Nase, die sticht, 2.) bereits abgeklungenes Nasenbluten, 3.) postoperative Schmerzen oder 4.) ein verdicktes Nasenhaar. Eine eindeutige Diagnose sollte das Haus der Kranken vor keine größeren Probleme stellen. Aber vielleicht haben die Pinguine bereits mehr Einfluss, als uns lieb ist…

Tag der Aufnahme

Bevor die Frau, die in unserer Wohnung lebt, ihr Zimmer beziehen darf, muss sie mit dem modernsten Ultraschallgerät der Welt untersucht werden. Das Ding heißt Dr. Skullburst 2020 beta. Ein Testgerät. Im schlechtesten Fall steht „Skullburst“ für eventuelle Nebenwirkungen beim Gebrauch. Uns bleibt nichts anderes übrig, als dem untersuchenden Arzt zu vertrauen. Der Untersuchungsraum ist unangemessen groß. Kein Arzt zu sehen. Irgendwo an einer Wand steht ein winziger Stuhl, den ich in Beschlag nehme. Warum ist hier kein Arzt…?

„Guten Tag, mein Name ist Dr. Skullburst 2020 beta. Wie kann ich Ihnen helfen?“, brabbelt das Ultraschallgerät los.

Coole Sache! Spricht für das Krankenhaus, wenn es künstliche Intelligenz zur Diagnostik zurate zieht. Ich überlasse der Frau, die in unserer Wohnung lebt, das Sprechen.

„Guten Tag, Dr. Skullburst 2020 beta. Also ich habe Schmerzen im Nasenrücken. Da haben jetzt verschiedene Ärzte draufgeschaut und alle was anderes gesagt.“

„Ja, Menschen sind fehlbar, wissen Sie? Ich bin eine Maschine. Ich denke geradezu zwanghaft logisch. Davon können Sie nur profitieren.“ 

Dr. Skullburst 2020 beta begibt sich ans Werk und ultraschallt die Nase.

„Hm…hier könnte ein bereits abgeklungenes Nasenbluten sein. Da ist etwas Flüssigkeit im Nasenraum.“

„Das wurde uns schon gesagt. Könnten das postoperative Beschwerden sein? Sie wurde vor einiger Zeit operiert.“, werfe ich ein.

Dr. Skullburst 2020 beta mustert mich argwöhnisch. Es scheint ihm nicht zu passen, dass ich Fragen stelle.

„…und Sie sind…?“

„Der Mann, der in unserer Wohnung lebt. Und das da ist die Frau, die unserer Wohnung lebt. Ich bin also quasi Angehöriger.“

„Es könnte ein Reizung sein. Das erkennt man nicht ganz…“

„…und ein verdicktes Nasenhaar?“, fragt die Frau, die in unserer Wohnung lebt.

Dr. Skullburst 2020 beta wird zusehend ungeduldiger.

„Das kann man so nicht beurteilen. Anhand Ihrer Befunde vom Blutbild würde ich das tendenziell ausschließen. Aber hier sieht man nichts.“, antwortet Dr. Skullburst 2020 beta und schickt sich an, uns zu verabschieden.

Für solche Fälle ist es immer gut, einen Trumpf im Ärmel zu haben, den die Frau, die in unserer Wohnung lebt, nun ausspielt.

„Können Sie nicht nochmal genau schauen, ob da nicht etwas zu erkennen ist? Wissen Sie, ich habe fürs Krankenhaus eine private Zusatzversicherung.“

Dr. Skullburst 2020 beta errötet unverzüglich und wird nervös.

„Oh, aber natürlich Ma’am. Ich hole Ihnen unverzüglich echte Menschen aus Fleisch und Blut, die vielleicht etwas mehr erkennen können. Ich komme sofort wieder. Danke, dass Sie mich mitfinanziert haben, Ma’am.“

Daraufhin verstummt er. Wenige Augenblicke später springt die Tür zum Behandlungszimmer auf und zwei Ärzte begrüßen uns betont freundlich. Nach kurzer Rücksprache mit Dr. Skullburst 2020 beta wird die Untersuchung intensiv fortgesetzt und währenddessen gezeigt und erklärt. Tatsächlich können beide Ärzte auf den Bildern einen eventuellen Grund für die Schmerzen erkennen: eine Verdickung in der Nase, die sich eindeutig erkennen lässt.

Mit der Erkenntnis, dass „privat“ in bestimmten Berufskreisen ein Zauberwort zu sein scheint und man endlich etwas Handfestes gefunden hat, was untersucht werden kann, suchen wir die Station auf, auf welcher die Frau, die in unserer Wohnung lebt, weiterbehandelt werden soll. Am Abend kommt noch einmal Doktor #2 ins Krankenzimmer und erklärt, dass man nun erstmal überprüfen möchte, ob es sich bei den Stimmen aus dem Brustkorb um Brustreden handelt oder nicht. Dann schaue man weiter.

„Das wäre natürlich gut zu wissen, ob es das ist oder nicht. Aber was ist denn mit der Verdickung in der Nase?“

„Welche Verdickung?“

„Dr. Skullburst 2020 beta hatte da mit zwei Kollegen von Ihnen eindeutig etwas erkannt.“

„Nein, also da ist nichts. Konnte man nicht erkennen. Wir schauen nach Brustreden.“

Ein wenig irritiert bleiben wir zurück und fragen uns, ob Doktor #2 überhaupt mit Dr. Skullburst 2020 beta geredet hatte.

Tag 2

Spielt keine Rolle, denn am kommenden Morgen erscheint Doktor #1 zur Visite und erklärt, dass da von Dr. Skullburst 2020 beta ja eine Verdickung festgestellt wurde und man nun erstmal versuchen würde, Brustreden auszuschließen. Der übrige Tag verläuft ereignisarm, wenn man davon absieht, dass die Kanne mit heißem Wasser auf dem Flur, an dem sich Patienten für ihren Tee bedienen können, chronisch leer ist. Sollte mal jemand untersuchen. Kann ja nicht richtig sein.

Zwischendurch kommt Pfleger #1 ins Zimmer und sucht nach einem Sauerstoffhahn, den er für ein anderes Zimmer brauche. Über dem Bett steckt einer im Anschluss für Sauerstoff. Ich erlaube Pfleger #1, den Hahn mitzunehmen, wenn er ihn denn wieder zurückbringt. Mir sei schon etwas flau und ich wollte mich gerne heute noch kurz ein wenig mit Sauerstoff zudröhnen. Er verspricht es mir.

Er log mich an.

Tag 3

Es passiert nichts. Schon bei der Aufnahme hatten wir befürchtet, dass über das Wochenende keine weiteren Untersuchungen durchgeführt werden würden und so ist es auch. Bei der morgendlichen Visite erklärt Doktor #1, dass man Montag oder Dienstag weitermachen würde.

Gegen Abend muss die Frau, die in unserer Wohnung lebt, niesen und ruft die Pfleger, weil das Ergebnis komisch aussieht. Sie befürchtet, dass es an eventuell darin enthaltenen Clowns liegen könnte. Der betrügerische Pfleger #1 eilt mit zwei weiteren Pflegern herbei und bestätigt kurz und knapp unseren Eindruck. Panik bei allen Beteiligten. Man ruft einen Arzt. Wenig später erscheint ein neuer Protagonist: Doktor #3. Doktor #3 weiß nicht so wirklich, worum es geht und lässt sich alles erklären. Gemäß seiner Aussage waren in einem Test keine Clowns nachweisbar, was wieder einmal für Verwirrung stiftet. Aber wenn es getestet wurde…

Um etwas gegen die Schmerzen zu unternehmen, soll die Frau, die in unserer Wohnung lebt, ein Fläschchen feinste Dröhnung erhalten. Problematisch wird soetwas, wenn der Zugang nicht mehr zu benutzen ist. Also wird ein neuer gelegt. Zumindest wird es versucht. Doktor #3 stochert wenig routiniert irgendwo im Arm der Frau, die in unserer Wohnung lebt, rum.

„Schon durch?“, frage ich.

„…kleine Vene…“, antwortet Doktor #3 und wischt sich den Schweiß von der Stirn.

Er tut mir ein wenig leid, weil sich bei ihm wohl um einen recht jungen Assistenzarzt handelt.

„Ich habe an meinem Schweizer Taschenmesser einen Korkenzieher. Damit sollte es gehen, oder?“

„Nee, läuft jetzt.“

Er verschwindet. Kurze Zeit später kommt Schwester #1 ins Zimmer und fragt, ob nun alles in Ordnung ist. Wir fragen sie, ob sicher keine Clowns im Test nachgewiesen werden konnten.

„Welcher Test?“

„Der Clown-Test für komisches Niesen.“

„Da wurde nichts getestet.“

Um den Tag abzuschließen, kamen später noch Doktor #1 mit Doktor #3 samt Schwester #1 ins Zimmer, um zu verkünden, dass der Test negativ war. Ein Test, der im übrigen laut Akte nie durchgeführt wurde, wie wir später erfuhren.

Tag 4

Zur Morgenvisite erscheinen Doktor #1, einige Nebendarsteller und erstmals Dr. von und zu Professordoktor. Dr. von und zu Professordoktor klärt über die folgende Untersuchung auf und gibt als Ziel aus, dadurch Brustreden ausschließen zu können.

Später kommt Doktor #4 ins Zimmer und nimmt Blut ab. Währenddessen bemerkt er einen Marienkäfer, der über der Bettleiste am Kopfende des Betts an der Wand sitzt. Dieser fühlt sich beobachtet und fliegt daraufhin gegen das Fenster. Doktor #4 hilft dem armen Tier und setzt es draußen auf den Fenstersims. Dort sitzt der Käfer noch einige Sekunden und fliegt schließlich davon. Doktor #4 verdrückt ein stilles Tränchen und verlässt das Zimmer. Der erste Arzt, der halbwegs sympathisch war. Er kam nie wieder.

Am Abend kommt Doktor #1 ins Zimmer und bestätigt, dass Brustreden ausgeschlossen werden können. Man müsse nun weitersuchen. Das bespräche man aber morgen.

„Morgen“

Eine Gruppe bestehend aus Doktor #1, unbekannten Doktoren #5 und #6, Schwester #2 und Dr. von und zu Professordoktor halten die Visite ab und verkünden stolz, dass die Erkrankung Brustreden ausgeschlossen werden kann. Schöne Sache, aber das wollten wir von Anfang an gar nicht wissen.

„Dann können wir Sie heute entlassen.“

„Aber was wird denn jetzt noch wegen der Schmerzen im Nasenrücken gemacht.“

„Nichts. Brustreden wurden ja ausgeschlossen.“

„Ich würde aber trotzdem gerne wissen, was die Schmerzen im Nasenrücken verursacht. Deswegen bin ich ja überhaupt hier und Dr. Skullburst 2020 beta hatte da eindeutig eine Verdickung entdeckt.“

Dr. von und zu Professordoktor entscheidet sich für die eher infantile Variante der Patientenbehandlung und wird zu Rumpelstilzchen.

„Ich will, ich will, ich will! Ich will aber, dass Sie mir jetzt sofort die Schmerzen wegmachen!“

Da steht ein erwachsener Mann vor der Patientin und äfft diese stampfenderweise nach. Als die Frau, die in unserer Wohnung lebt, nachfragt, ob denn sicher wäre, dass aktuell nichts Schlimmes an der Nase wäre, schließt er seine Visite, indem er der Frau, die in unserer Wohnung lebt, die äußerst hilfreiche Phrase hinwirft, dass nur das Amen in der Kirche sicher sei. Doktor #1, der am Vorabend noch weitere Untersuchungen angekündigt hatte, sagt nichts und schaut verlegen zu Boden.

Wenn man sich nicht vollkommen verarscht und hilflos vorkommen würde, könnte man drüber lachen.

Tag 6

Wohl dem, der jemanden im Krankenhaus kennt. Die Frau, die in unserer Wohnung lebt, wurde verlegt, nachdem Dr. von und zu Professordoktor ordentlich der Marsch geblasen wurde. Als er ins Zimmer kommt, um die anstehende Verlegung anzukündigen, sagt er, dass er „not amused“ gewesen sei, als er den Anpfiff kassiert hat. Nun liegt die Frau, die in unserer Wohnung lebt, wieder dort, wo sie vergangenes Jahr schon lag.

Tag 7

Ein MRT soll nun Klarheit bringen. Die Zauberröhre soll alles sichtbar machen, was Probleme bereiten könnte und wir sind froh, dass überhaupt noch irgendwas gemacht wird. Es ist Altweiber und das Krankenhaus ist von verkleideten Menschen bevölkert. Man kann die Krankenhausangestellten leicht von den Patienten unterscheiden: Die Krankenhausangestellten sind die ohne Kotzflecken auf der Kleidung.

Die Besprechung der MRT-Bilder lässt uns allerdings daran zweifeln, ob der zuständige Arzt noch nüchtern ist.

„Joa, ich hab mir das mal angeschaut. Also wie bei der vorherigen Untersuchung auch, ist hier nichts zu erkennen, was auf Brustreden schließen lässt.“

„Und die Verdickung?“

„Wo?“

„In der Nase!“

„Joa, die hätte man vielleicht erkennen können, aber ich seh da nichts.“

„Aber deswegen wurde doch extra dieser Termin hier gemacht. Das andere wussten wir schon.“

„Joa, das kann schonmal vorkommen, dass man da nicht wirklich was erkennen kann.“

Auf dem Weg zurück zur Station studieren wir die Patientenakte. Es steht kaum etwas drin und bei jeder Untersuchung steht der Verweis, dass der Verdacht auf Brustreden bestehe. Wen wundert es da, dass auch nur das untersucht wird? Wirklich miteinander zu sprechen scheint hier niemand.

Tag 8

Die Morgenvisite betritt das Patientenzimmer. Doktor #7, eine Assistenzärztin und eine Schwester #3. Doktor #7 macht einen freundlichen Eindruck, lässt sich die Krankengeschichte erzählen und stellt zu unserer Freude vernüftige Fragen.

„Das mit dem Brustreden lassen wir mal völlig außen vor. Das ist abgehakt. Wir werden heute nochmal einen Ultraschall machen und wenn da nicht klar zu sehen ist, was die Beschwerden verursacht, veranlassen wir ein CT. Dann geht es eben nicht anders. Das ist für Sie jetzt im Moment ein wenig unbefriedigend, aber wir glauben Ihnen, dass Sie Schmerzen haben und den Grund finden wir notfalls mit einem CT heraus. Wir nehmen auch nochmal Blut ab und testen verschiedene Werte.“

Anschließend zieht er die Frau, die in unserer Wohnung lebt, fachgerecht auf Vakuum, um seine Ampullen mit Blut zu füllen. Weiß der Geier, wofür jemand soviel Blut braucht. Man weiß, dass ein winziger Tropfen ausreicht, um eine Krankheit zu übertragen, aber um die Blutwerte zu checken sind mindstens 2 Liter notwendig. Der Mythos von Dr. Acula lebt!
Eventuell handelte es sich in diesem Fall auch um einen älteren Vertreter der Spezies „Heiler“, der den Aderlass noch praktiziert. Leider sah ich keine Dämonen entweichen und auch anschließend stellte sich bei der Frau, die in unserer Wohnung lebt, kein Gleichgewicht der Säfte ein, das man von außen hätte erkennen können.

Weil ich arbeiten muss, verdrücke ich mich irgendwann. Am Nachmittag erreicht mich die Nachricht, dass der Ultraschall gerade durchgeführt wurde und man nicht wirklich etwas erkennen konnte. Die Frau, die in unserer Wohnung lebt, sei jetzt wieder auf dem Krankenzimmer. Laut Doktor #7 geht es also noch in den CT. Wahrscheinlich aber erst nach den Karnevalstagen.

Zwölf Minuten später überreicht eine Assistenzärztin der Frau, die in unserer Wohnung lebt, die Entlassungspapiere. Entlassung ohne weitere Untersuchungen. Aber immerhin mit einer klaren Diagnose:

  • kein Brustreden (wer hätte das gedacht?)
  • nicht schwanger

Es war für uns eine unfassbar erkenntnisreiche Nachricht, dass keine Schwangerschaft vorliegt. Nicht, dass da irgendjemand mit gerechnet hätte, geschweige denn danach gefragt. Es war jedem klar, weil die Beschwerden eher untypisch für einen heranwachsenen Braten waren. Dafür muss man kein Arzt sein.

Auch mich hat das wenig überrascht, weil ich weiß, wie beispielsweise bei Kaninchen Schwangerschaften verlaufen. Man reißt sich das Bauchfell aus und baut daraus ein Nest. Das wäre mir wohl aufgefallen, zumal das Ganze eine etwas widerliche Sache ist, wenn man weiß, dass auch Menschen ein Bauchfell besitzen. Das sollte man tunlichst dort lassen, wo es ist. Und Nester kann man daraus auch nicht bauen. Zumindest keine schönen.


Wir bedanken uns bei

Dr. von und zu Professordoktor
Doktor #1
Doktor #2
Doktor #3
Doktor #4
Doktor #5
Doktor #6
Doktor #7

Assistenzärztin
Pfleger #1
Pfleger #2
Pfleger #3
Schwester #1
Schwester #2
Schwester #3

die nicht in der Lage waren, innerhalb von acht Tagen das zu untersuchen, was Probleme bereitet. Was von den Verdachten

1.) eine Biene in der Nase, die sticht,
2.) bereits abgeklungenes Nasenbluten,
3.) postoperative Schmerzen oder
4.) ein verdicktes Nasenhaar

übrig blieb, ist der Ausschluss der Verdachte

5.) Brustreden und
6.) Schwangerschaft

sowie anhaltende Schmerzen und ein Krankenhausbeurteilungsbogen, der noch viel Freude bereiten wird.


Hier geht’s zum vierten Teil!

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14 Kommentare

  1. Der Text hat mich so sehr an meinen fast einwöchigen Krankenhausaufenthalt erinnert… Und auch an manch Erzählungen von Bekannten/Freunden. Scheinbar gibt es ein europaweites Fach, das Ärzte belegen müssen: VO „Arroganz – Inkompetente Gleichgültigkeit im weißen Kittel“

    Gefällt 1 Person

    • Mir war dieses Nichtzuhören komplett neu. Die haben sich offenbar einen Verdacht rausgepickt und alles andere ausgeblendet. Und was Dr. von und zu Professordoktor abgezogen hat, habe ich noch nie erlebt.
      Insgesamt waren da zu viele Ärzte im Spiel. Niemand war so wirklich im Bilde und das hat man gemerkt. Aber man selbst kann nichts machen. Furchtbar.

      Gefällt 2 Personen

      • Bei mir waren auch total viele Ärzte im Spiel, die mich allesamt verschieden behandeln wollten. Da hat auch niemand mit dem anderen gesprochen. Das „Beste“ was mir jedoch passiert ist: Ich habe zufällig ein Jahr nach dem Aufenthalt herausgefunden, dass ich zu einer Studie zugeteilt wurde, obwohl ich nie was unterschrieben und verneint hatte.
        Ja, das ist wirklich furchtbar, wenn man selbst nichts machen kann 😦

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  2. Also ich finde das gut von denen, dass sie die Versicherung der Frau, die in eurer Wohnung lebt, auch mal vernünftig ausreizen. Dafür hat man das doch und sonst würde man sich doch ärgern, dass man so viel einzahlt und nie verwedet.
    Und überhaupt seid ihr unfassbar undankbar. Ihr habt eine Diagnose: es ist kein Brustreden. WAS WOLLT IHR DENN NOCH?!?

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  3. Da sind wieder sämtliche Vorurteile bestätigt. Ich hab an der Uni ein Semester lang Medizinstudenten in einem Praktikum betreut und seitdem hab ich manchmal etwas Angst, wenn ich zum Arzt muss.

    Aber auch was Neues gelernt: Plural von Verdacht. Hab ich aber glaub ich noch nie gebraucht. Bin dann vermutlich auf Vermutungen umgestiegen. Und mein Marienkäferverdacht hat sich bestätigt 🙂

    Gefällt 1 Person

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