Meine Meinung ist falsch!

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Ich erinnere mich immer mal wieder an einen Satz, der meiner Deutschlehrerin in der 10. Klasse rausgerutscht ist. Thematisch waren wir im Dritten Reich unterwegs und es gab einen Mitschüler, der gelegentlich durch nicht ganz korrekte Aussagen über Ausländer auffiel. Irgendwann ließ er im Unterricht eine haarsträubende Äußerung fallen, die meine Deutschlehrerin umgehend und recht energisch mit „Deine Meinung ist falsch!“ quittierte. Anschließend befassten wir uns mit der Frage, ob eine Meinung falsch sein kann. Und das beschäftigt mich bis heute.

Ich bin der Ansicht, dass eine Meinung weder richtig noch falsch sein kann.

(„Meinung“ bitte nicht mit „Arschlochsein“ verwechseln. Rechtes Gedankengut ist definitiv falsch. Das nur am Rande, damit man mir nicht vorwirft, ich würde Fremdenfeindlichkeit als akzeptable Meinung betrachten.)

Wenn dem so wäre, hätte sich irgendjemand mal die Mühe gemacht und die Logik hinter der einen wahren und richtigen Meinung erklärt, sodass jeder diese richtige Meinung für sich übernehmen kann. So ist es aber nicht. Es gibt verschiedene Meinungen und entweder es bestehen zwischen diesen einzelnen persönlichen Überzeugungen Schnittmengen oder eben nicht. Jemand, der der Ansicht ist, Barhockerfabrikant sei der edelste Beruf von allen, liegt ebenso richtig wie derjenige, der lieber mit Schmuck sein Geld verdient. Die große Frage sollte immer sein „Wem schade ich durch mein Verhalten?“. Obwohl man die Frage nach Schaden oder Nichtschaden relativ leicht beantworten kann, wird es ab einer bestimmten Ebene schwierig. Nämlich dann, wenn es darum geht zu klären, ob nicht Jemandes Gefühle dadurch verletzt werden, dass ich mit Schmuck handele oder Barhocker herstelle. Wenn dem so wäre, funktioniert die Kategorisierung dieser Berufe als „richtig“ nicht.

Jemand, den ich kenne, ist in dem Aufspüren dieser Fragen recht begabt, weshalb Diskussionen über bestimmte Dinge oftmals in der Erkenntnis gipfeln, dass es keine Bedeutung gibt. Wo keine Bedeutung, da auch keine Erkenntnis, weshalb auch die Diskussionen darüber beizeiten recht ziellos sind. Was in Ordnung ist. Nicht in Ordung finde ich es, wenn man mir – und das ist meine generelle Haltung – die Expertise zu einer Sache abspricht oder meinen zeitweise doch recht persönlichen Texten die semantische Grundlage zu entziehen versucht. Wir denken und leben in Kategorien und ich behaupte nicht, dass es nicht auch anders ginge. Stand jetzt ist es nunmal so, aber diese Kategorisierung wird laufend erweitert und auch wenn ich in Schubladen denke – wie jeder andere Mensch vermutlich auch – so attestiere ich meiner Denkweise ein gewisses Maß an Komplexität. Das ist auch nicht von der Hand zu weisen, wenn man sich den oder das Dampfbloque mal etwas genauer anschaut. Ich bin weit davon entfernt, das Leben als Verkettung simpler Muster abzutun. Gewisse Regelmäßigkeiten lassen sich entdecken, die sind aber ineinander verstrickt; eben nicht simpel. Natürlich schreibe ich darüber und neige auch dazu, Dinge zu vereinfachen, aber das berechtigt niemanden, mir schwarz/weiß-Denken zu unterstellen. Gerade weil man hier teilweise recht deutlich mitbekommt, dass ich es ablehne.

Ich würde viel über mich lernen, wenn ich den glücklicherweise seltenen Versuchen Glauben schenken würde, mich zu analysieren. Fast könnte man den Eindruck gewinnen, dass manch Internetnutzer mehr über mich weiß, als ich selbst. Darin beweist social media, dass es alles andere als sozial ist. Es ist tendenziell oberflächlich, vorverurteilend und gleichzeitig stur. Eine ärgerliche Kombination. Denn so sah ich mich neulich mit dem Vorwurf konfrontiert, dass ich mir zu einer bestimmten Thematik noch niemals eigene Gedanken gemacht habe. Ich finde es bemerkenswert, dass Hobbypsychologen aufgrund eines einzigen Artikels in der Lage sind, Aussagen über meine Persönlichkeit und meine Gedanken zu treffen. Ich hätte keine Ahnung von irgendwas und weil wir uns ja im Internet befänden, könne man davon ausgehen, dass ich mich lediglich wichtig tun wollte. Das einzige, das man mir attestieren könne, sei die Fähigkeit ein Thema für meine Zwecke auszuschlachten. Wenn mir derjenige jetzt noch „meine Zwecke“ definiert, wäre ich sehr dankbar. Denn die sind mir selbst nicht bekannt.

Schon vor einigen Monaten geriet ich in eine kurze Diskussion über den oder das Dampfbloque, weil jemand in meiner Schreibe zu erkennen glaubte, dass ich ein zutiefst unglücklicher Mensch sei. Ein trauriger Neider, der aus Frust, dass er nicht mit den „coolen Kindern“ spielen dürfe, diesen in seinen Beiträgen ans Bein pisst. Hinter meinen Beiträgen stecke eine durch Traurigkeit geprägte Person. Auch das war mir vollkommen neu.

Die Beiträge und Artikel hier sind meine Gedanken, meine Inhalte. Wem das nicht passt, der kann das gern schreiben. Aber ich lasse mir nicht unterstellen, dass ich von Dingen nichts weiß, obwohl es so ist, weil das die Folge bestimmter Erfahrungen ist, auf die ich teils gut hätte verzichten können. Bei aller Unterhaltung und Lockerheit befindet sich zwischen den Zeilen einiges an Leben. Ich bin niemand, der jemand anderen mit der Nase darauf stößt und sagt „Hey, mir wächst aus dem Rücken ein zweiter Kopf. Ich bin eine arme Sau.“, weil ich mich niemandem aufdränge. Mir wächst übrigens kein zweiter Kopf am Rücken. Nicht das ich wüsste. Ich weiß auch nicht, ob ich dann wirklich eine arme Sau wäre.

Das hier ist alles in allem ein persönlicher oder persönliches Blog. Wer die Beiträge gern diskutieren möchte, kann das gern tun und ich beteilige ich mich auch bis zu einem gewissen Punkt daran. Aber ich reagiere allergisch darauf, wenn sich jemand, der mich vielleicht überhaupt nicht kennt, aufbauscht und aus der Distanz Feststellungen äußert, die er nicht treffen kann. Und spätestens ab dem Punkt, wo jemand anfängt einen Beitrag abschnittweise zu erodieren mit dem Ziel, dass seine vermeintliche Aussagelosigkeit bewiesen wird, hört der Spaß bei mir auf und ich entziehe mich der Diskussion. Oder schreibe einen Beitrag darüber.

Ich kann mit Kritik sehr gut umgehen. Da kommt mir mein Hang zur Gelassenheit sehr entgegen. Außerdem weiß ich selbst am besten, wo meine Defizite liegen, und wer mich darauf stößt, wird von mir keine trotzige Antwort erhalten. Mein Wortschatz enthält nämlich durchaus Formulierungen wie „Ja, das stimmt allerdings“ und „Stimmt, da hast du Recht“. Ich kann mich auch entschuldigen und meine es grundsätzlich ernst, verzichte also auf die mittlerweile sehr weit verbreitete Schutzentschuldigung, die nichts wert ist. Aber wer meint, Dinge über mich zu wissen, weil er einen(!) Artikel von mir gelesen hat, muss damit rechnen, dass ich verschnupft reagiere. Ebenso wie derjenige, der versucht, meine Meinung zu einem Thema als fundamentlos zu entlarven.

Ich schreibe hier, weil es mir in erster Linie Spaß macht. Ich verlange von niemandem, dass er die Texte hier als ein unter wissenschaftlichen Aspekten wertvolles Gesamtwerk betrachtet. Aber mir zu unterstellen, dass ich über zu geringes Hintergrundwissen verfüge, um eine Sache – eine sehr persönliche wohlbemerkt! – zu beurteilen, fasse ich als Beleidigung meiner Lebenserfahrung auf.

Und jetzt muss ich weiter Erdinger alkoholfrei aus unserem Elferkasten trinken. Ich habe nämlich neulich gehört, dass derjenige, der Erdinger alkoholfrei aus dem Elferkasten trinkt, schwul wird. In dessen Logik war das wohl eine Beleidigung gegen mich. Kann ich nicht nachvollziehen, aber ich stelle mich diesem Experiment. Meine Leser dürften davon wenig mitbekommen, wenn sich tatsächlich etwas an meiner sexuellen Gesinnung drehen sollte. Ich bin mir nicht mal sicher, ob das zur heutigen Zeit überhaupt noch erwähnenswert sein sollte.

Facebook ist manchmal richtig albern.

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34 Kommentare

  1. Grundgütiger! Ein altes deutsche Sprichwort Gab es schon vor den -nazis) sagt.
    „Was juckt es die Eiche, wenn sich die Sau drann kratzt“.
    Jede Sekund Lebenszeit, die Du an derartiges verschwendest ist sinnlos. Aber wer war das denn? Falls ich auch mal drannkomme?
    Gruß Luke.

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  2. Was ich mich immer frage, wenn es um „Meinungsäußerungen“ geht (sei es als Kritik über deinen Blog oder zu sonst irgendeinem Thema): ob das, was jemand von sich gibt, wirklich seine „Meinung“ ist, oder ein aus gefährlichem Halbwissen gebildetes Denken, ein Nachplappern oder vielleicht auch eine Kombination aus Erziehung/Elternhaus und dem Umfeld, in dem sich derjenige bewegt. Banales, aber wie ich finde sehr einleuchtendes Beispiel: mein Patenkind hat mir beim gemeinsamen Shoppen erklärt, sie sei der Meinung, lila sei nicht „ihre Farbe“ und ich wusste ganz genau, dass ihre Mutter als konservative, graue Maus ihr das (höchstwahrscheinlich wortwörtlich) so eingeflößt hatte. Ein Kritiker, der ein oder zwei deiner Artikel gelesen hat, wird wohl ein ähnliches Problem haben wie meine Patenkind: man äußert sich zu vorschnell, ohne sich wirklich ausreichend mit der Thematik beschäftigt zu haben und macht es sich aus Bequemlichkeit zu einfach mit dem „Meinung haben“.

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  3. Es gibt“falsche Meinung“. Absolut. Pädophile, Schläger, Schänder an sich, alle denken doch, dass sie im Recht sind. Sie sind überzeugt von sich und meinen das auch so.
    Ich weiß, dass es ein schmaler Grat ist zwischen „Weltanschauung“, „Meinung“ und „Statement“ ist. Aber dazu lassen sich Bücher schreiben.

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  4. Ich finde dass es keine „falsche Meinung“ gibt. Ich kann sagen: Das Kleid ist geschmacklos (Feststellung) oder meiner Meinung nach ist es geschmacklos (meine persönliche Ansicht). Bei Pädophile, Schläger usw. geht es nicht um Meinungen sondern um Taten, da ist klar was richtig oder falsch ist.

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  5. Genau, Pädophile, Schläger, Schänder oder… im dubiosen TATORT Forum (nicht ARD- Betrieb) fliegst du raus, wenn du den Hinweis einstellst, dass es bei der Uhrenumstellung eine „Winterzeit“ eher nicht gibt bis dato. Erdogan ist überall.
    Höätte icgh da noch reingeschrieben, dass die Russen über die Sommerzeit abstimmen durften und diese ablehnten und somit in der Tonne landete… der gauck* wäre wohl vom Hocker gekippt. Verdammte Demokratie!
    *Kleinschreibung aus Respekt vor dem „Amt“.

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  6. Hallo,

    also das ist wirklich ein interessanter Gedanke und ich persönlich stimme dir hier zu. Eine Meinung kann weder falsch noch richtig sein. Vielmehr empfinden wir als Gegenüber das Richtig oder Falsch. Eine Meinung ist, wenn ich nun weiterspanne, ja viel mehr als ein gesprochener Satz, ein gesprochenes Wort. Es ist die Summe unserer unterschiedlichsten Gefühle, Erfahrungen und Informationen die wir zu einem Thema bekommen. Von daher ist auch logisch, wenn sie sich immer wieder ändern kann.
    Und wegen gewisser Kommentare brauchst du dich nicht aufzuregen, denn ganz ehrlich: wenn jemand seine/ ihre ganze Zeit darauf verschwendet, die ganzen seelischen und sonstigen Probleme einer Person, die er/ sie nicht kennt, aus den Texten hervor zu lesen, dann spricht das für sich.

    LG

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  7. Es erschließt sich mir nicht ganz wie man von dem Thema hier auf Sommrzeit pädophilie etc. kommt, aber ich muss ja auch nicht alles verstehen.
    Wer anfängt sich über die „Meinung anderer Leute“ Gedanken zu machen, hat viel zu tun. Vor allem über die Meinungen im Netz. Ich für mich ziehe den Begriff Standpunkt vor. Und den kann ich jederzeit, von Angesicht zu Angesicht vertreten Alles andere sind leere Kilometer. Worthülsen. Wir alle haben eigene Gedanken, daraus bildet sich unseer Welt. Und es gibt ebenso viele Weltbilder, Welten, wie es Menschen gibt. Wer recht hat? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur wer nicht Recht hat! Wer anderen LMenschen, egal in welcher Form, Schaden zufügt. Alles Gute für Euch da draußen!
    Luke

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  8. Ach Gott! Ich liebe Leute auch, die aufgrund eines Textes zu analysieren beginnen. Hatte ich auch schon. Leider werden sie es niemals aus dem Hobbybereich schaffen. In keinem Bereich.

    Wegen einem meiner Gedichte, hat seither eine Frau die Meinung, ich sei schwer unglücklich (…“weil jemand, der so ein Gedicht schreibt, kann nur unglücklich sein…“). Eine weitere Frau war der Meinung, Inhaltsanalysen über 2 meiner Gedichte zu verfassen. Sie war der Meinung, mein Gedicht sei falsch. (Ich habe heute noch Angst, dass sie mein Gehirn und meine Emotionen steuert, weil sie das sonst nicht bewerten könnte…)

    Ein weiterer Mensch ist der Meinung, ich könne nicht rechtschreiben, da er mein Titelbild „Deine PsychoLogin liebt dich alle“ kognitiv nicht erfassen konnte. Usw. Dein Text hat bei mir was losgetreten…. 😀
    Und ab und zu kommen lustige Menschen auf meinen Blog, die mir ihre Meinung sagen zu einem Artikel und dann ihren Link zu ihrem Blog hinterlassen. Die finde ich auch sehr „nett“.

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    • Es ist natürlich schon so, dass Texte in erster Linie beim Leser ihre Bedeutung erhalten. Aber man sollte vor der persönlichen Ebene Halt machen. Ist ein ganz simpler Grundsatz moderner Literaturwissenschaft: Man analysiert den Text, nicht die Person, die den Text geschrieben hat. Dazwischen klafft ein riesiger Unterschied namens „Mutmaßung“. Wer sämtliche Werke Goethes gelesen hat, weiß noch nichts Konkretes über Goethe selbst. Und das gilt auch für noch lebende Autoren.

      Und Leute, die plump ihren Link in die Kommentarzeile furzen, habe ich glaube ich noch nicht gehabt. Hatte bislang immer Substanz, wenn es jemand getan hat. Aber ich weiß, was du meinst und empfinde es auch als Unart.
      https://dampfbloque.wordpress.com/

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      • Das stimmt schon! Das sollen sie auch, sonst würde das auch bedeuten, dass die Texte niemanden ansprechen, weil sich keiner darin wiederfindet, angesprochen fühlt, oder irgendwie davon berührt ist.
        Aber ja, du hast gut erfasst oder herausgestrichen, worum es mir geht: Die persönliche Ebene sollte echt in Ruhe gelassen werden. Leider passiert es aber immer wieder, dass das missachtet wird.

        Ich glaube ja außerdem, dass du einfach totale Probleme hast und so und überhaupt. Und du bist ja nur neidisch auf Facebook, weil es so viele Abonnenten hat. Warum sonst würdest du so einen Artikel schreiben? Ich finde das wirklich nicht fair und auch nicht lustig. Dein Humor ist nicht lustig und was können die armen Tiere dafür?

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      • Ich bin traurig, falsch und schwul. Wobei Letzteres noch nicht feststeht. Es hat sich herausgestellt, dass wir nicht nur extrem selten Alkohol sondern ebenso selten alkoholfreien Alkohol trinken. Von den elf Flaschen sind noch etwa tausend übrig.

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  9. Ja, das mit der Meinung ist so eine Sache. Ich habe mir mal im Zuge eines Webmasterfridays vor einem Jahr Gedanken gemacht bzw. diese niedergeschrieben. Ob ein Satz daraus diese geschriebenen Gedanken auf den Punkt bringt, so dass man sie versteht, weiß ich nicht, aber zumindest war es der schließende Satz – ich zitiere:
    „Ich kann freie Meinungsäußerungen von unfreien Personen nicht einmal zur Kenntnis nehmen. Wahrheiten von freien Personen erkenne ich hingegen als solche an.. “
    Für weitere philosophische Ergüsse schicke ich dir gerne den Direktlink. Bis derweil: Prost!

    PS: und in Franken heißt Weizen Weizen, in Bayern dagegen Weißbier. Ganz wichtig. 🙂

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  10. Ich kann deine Erregung gut nachvollziehen und hoffe, dass dein Text auch von den Leuten gelesen wird, die du beim Schreiben vor Augen hattest. Ich habe in meinem zweiten Blog (www.gesellschaftskritik.com) vor einiger Zeit über den Fall eines jungen Mädchens geschrieben, das in Hildesheim von einem katholischen Priester, der in ihrer Familie ein und aus ging, missbraucht wurde. Das Bistum hat so reagiert, dass man das getrost als Verschleierung werten konnte. Ich habe meinem Ärger über so viel unsägliches Verhalten in meinem Artikel Luft gemacht und habe neben zustimmenden Kommentaren auch den einer Studentin bekommen, die im Fach katholische Theologie eingeschrieben ist. Sie meinte mich belehren zu müssen, dass das nun mal innerhalb der Kirche so sei, ich das aber wohl einfach nicht wüsste. Es ging jedoch gar nicht darum, dass ich über diesen Umstand, dass es eine eigene Kirchengerichtsbarkeit neben (!) der weltlichen gibt, nicht informiert war, sondern dass das Verhalten der „Würdenträger“ aus meiner Sicht zum Himmel stank. Und da war sie, die Diskrepanz: Meine Meinung wurde als mangelhaft benotet, weil ich angeblich nicht allumfasend informiert gewesen sei. Doch diese Dame hat mit ihren Scheuklappen gar nicht gemerkt, dass es mir um die ethisch-moralische Seite der Angelegenheit ging. Mein Groll war da sicher so groß wie deiner jetzt, und ich habe dann auch manchmal Schwierigkeiten, den Satz von der Sau und der Eiche zu bemühen und gelassen zu bleiben.
    Bleib mit deinem Blog, wie du bist!
    Viele Grüße
    Ina

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  11. Später Nachtrag zum Thema ‚psychologische Analyse‘ – diejenigen, die hier ihre Diagnosen anderer leute öffentlich verbreiten, sind entweder tatsächlich nur Hobby-Psychologen oder haben nach ihrer Ausbildung etwas wesentliches vergessen.. die Schweigepflicht. Auch wenn man als Psychologe oder allgemein Therapeut der Meinung ist, diese oder jene Diagnose könnte vorliegen, hat das nichts in der Öffentlichkeit zu suchen.
    Von der Unsinnigkeit, vom Text auf den Verfasser zu schließen, einmal ganz zu schweigen, aber das hast du ja schon selbst formuliert.
    In diesem Sinne: einfach /ignore
    ich wünsche noch einen schönen Sonntag 😉

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