Ein Samstag voller Weltgeschehen: 11.18 Uhr

Eigentlich sollte hier heute morgen etwas Unterhaltsames zu lesen sein. Das wäre nicht angemessen und würde mir heute auch bei positiver Resonanz wenig Freude bereiten. Deshalb muss – und (so hoffe ich) darf – ich mich an den Worten des Seppologs bedienen:

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Bis gerade dachte ich, es sei Sonntag. Glück gehabt. Ich bin zu schnell. Nein, ich bin nicht zu schnell. Das Weltgeschehen ist schneller als ich und vermutlich schneller als wir alle. Und wir nehmen ja nicht einmal alles wahr, da medial selektiert wird. Was im Übrigen auch die legitime Aufgabe von Medien, von Journalismus, ist. Und natürlich, das was uns am ehesten angeht, hat Vorrang in der Wahrnehmung, was auch erklärt, warum immer erwähnt wird, wie viele Deutsche unter Opfern waren. Sind Deutsche wichtiger? Nein. Aber sie sind eben unser Gesellschaftskreis und da darf man schon einmal fragen, wie viele Opfer aus diesem stammen, aus seinem Umfeld eben. Und nun gab es gestern Nacht schon wieder Opfer. Man kommt nicht hinterher im Weltgeschehen. Während ich krank auf dem Sofa „Minions“ gucke, werden in Frankreich Leben zerstört. Grauenvoll. Es fängt immer so unwirklich an. Mit einer Eil-Meldung. Dann wird eine Tragödie…

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